Detox

Digital Detox

Entgiftung von Internet, Smartphone & Co.

Eine Frage an Sie: Wann haben Sie zum letzten Mal einen Tag lang nicht telefoniert, nicht im Internet gesurft, keine Whats-App-Nachricht geschrieben und nicht ferngesehen? Waren Sie da schon in der Schule? Gefühlt vergeht heute keine Minute, in der wir nicht mindestens ein Medium konsumieren. Selbst in der Pause liegen wir nicht mit einem Buch in der Hand in der Badewanne, sondern sitzen mit dem E-Book-Reader Hand im dunklen Zimmer, weil das Gerät ja Tageslicht nachahmen kann. Man muss keine Studien anstrengen und keine Experten Bemühen um zu verstehen, dass dieser digitale Beschuss nicht gesund für uns sein kann. Daher wird es Zeit für einen neuen Trend. Er heisst: digital Detox.

Auszeit von der neuen Welt: So geht digital Detox

Hinter diesem Trend verbirgt sich die Idee, für längere Zeit einfach mal offline zu gehen. Es handelt sich dabei gewissermassen um eine Entgiftung, um die eigene Wahrnehmung von den überfordernden Eindrücken des täglichen, digitalen Lebens zu reinigen. Menschen, die sich darauf einlassen wollen, müssen vollständig (und das ist wichtig) auf alle digitalen Medien verzichten, die zu ihrem Alltag gehören. Das bedeutet: Keine E-Mails schreiben, keine Webseiten aufrufen, keine digitalen Lesegeräte benutzen, kein Facebook, kein Fernsehen.

Der Nutzen dieses Experiments liegt auf der Hand: Sie haben weniger Stress. Denn auch wenn wir es nicht bewusst empfinden, bedeutet die stetige Erreichbarkeit auch permanenten unterschwelligen Stress. Wir posten etwas bei Facebook und checken parallel mal kurz die Mails, während die Bäckersfrau schon zum dritten Mal fragt, wie wir unseren Kaffee trinken wollen. Dieser Stress kostet uns Kraft und damit auch Produktivität. Allein eine Woche digital Detox wird unsere Leistungsfähigkeit deutlich steigern. Außerdem werden wir kreativer. Wir haben den Kopf sprichwörtlich frei für neue Ideen und Inspirationen. Wir werden nicht mehr ständig durch aufdringliche Nachrichten oder Chats unterbrochen, sondern können Ideen in Ruhe nachgehen.

Durch diese positiven Effekte erhöht sich auch unsere Motivation. Wer sich auf dieses Experiment einlässt, wird den Unterschied vor allem nach Feierabend spüren. Wir kommen merklich ausgeglichener nach Hause und können uns besser erholen, wenn weder das Handy klingelt, noch der Bildschirm im Hintergrund flackert.

Wie kann die mediale Entgiftung im beruflichen Alltag gelingen?

Es ist in diesem Moment für Sie vielleicht unvorstellbar: Wie sollen Sie Ihr Handy beiseitelegen, wenn Sie doch ständig für Kunden oder den Chef erreichbar sein müssen? Und was wird die Facebook-Gemeinde denken, wenn Sie 24 Stunden lang nichts posten? Viel schwerer wiegt da noch die Angst, etwas zu verpassen.

Digital Detox kann gelingen, wenn Sie es rechtzeitig planen. Sie werden kaum spontan in die Abstinenz gehen können. Für Notfälle müssen Sie die wichtigsten Menschen in Ihrem privaten und beruflichen Umfeld über Ihr Experiment informieren. Am besten gelingt digital Detox im Urlaub und noch besser, wenn Sie in dieser Zeit verreisen. Sie haben dann nicht die Angst im Nacken, auf der Arbeit etwas zu verpassen. Mittlerweile sind sogar schon eigene digital Detox-Camps in Deutschland geplant, in denen Sie gemeinsam mit anderen Mitstreitern die neue Freiheit geniessen können.

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Cloudsourcing

Wie Cloud- und Crowdsourcing-Plattformen unser Leben verändern

Crowdsourcing oder die „Amazonisierung“ der Arbeit

Sie kennen ja Amazon. Hier können Sie eigentlich alles kaufen, was zwischen Steinzeit und heute jemals erfunden wurde. Dabei ist Amazon mehr als nur ein großes, virtuelles Ladengeschäft – es sind ganz viele, virtuelle Ladengeschäfte. Kunden können sich nicht nur aussuchen, was sie kaufen, sondern auch noch von wem. Amazon ist eine Plattform, die Geschäfte vermittelt.

Kann man sich so auch die Arbeitswelt der Zukunft vorstellen?

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Female Recruiting

….. oder Bewerbung mit Blümchen

Die Unterschiede zwischen den Geschlechtern sind nicht zu leugnen, auch wenn man sie nicht pauschalisieren darf. Dennoch gibt es einige Kniffe, wie man im Recruiting-Prozess verstärkt weibliche Bewerberinnen ansprechen kann in Branchen und Positionen, die eher von Männern dominiert werden. Wichtig wird diese Spezialisierung durch den wachsenden Fachkräftemangel. Weiterlesen

Digitale Mitarbeitergewinnung über Chatbots und Foren

Über das Zuhören in Foren und automatisierte Kommunikation via Chatbots. 2 Trends:

Sie kennen den berühmten Loriot-Sketch aus „Papa ante Portas“:

„Du weisst, dass Mutter in 3 Wochen ihren 80. Geburtstag hat. Hast du gehört? Da müssen wir hin.“
„Ich bin ja nicht taub. Wie alt wird deine Mutter eigentlich?“
„80.“
„Und wann hat sie Geburtstag?“
„In 3 Wochen.“
„Müssen wir da hin?“
„Jawohl.“

In etwa so läuft so manches Mal auch – bildlich gesehen – die Kommunikation zwischen Unternehmen und potenziellen Bewerbern ab. Obwohl diese sich häufig klar äussern, was sie von einem Unternehmen erwarten und welche Umstände den Anreiz für eine Bewerbung schaffen, akquirieren noch immer viele Unternehmen an diesen Erwartungen vorbei. Weiterlesen